Monte do Gozo - hurra!
Doch der Ausblick vom "Berg der Freude" ist eher enttäuschend: Zwar ist es echt geil, wenn Santiago in Sichtweite rückt, aber leider sieht man vor lauter Bäumen und Hochhäusern die Katedrale kaum.
In der Herberge wird geputzt und geputzt und geputzt... - derweil spielen wir mit vollem Körpereinsatz "die Jünger am Ölberg":Uschi: "Dir traut koaner."
Tobias: "Tss, dann konnst dir dei weiße Spitznunterwasch soiber waschn!"
Uschi: "Sog amoi, wia weit host'n du eigentlich in meim Rucksog owegrom, bist gspannt host, dass deiner der danem is?"
Beim Essen in der "Pilgerkantine" werden wir schon wieder beschissen, doch diesmal hat der Wirt die Rechnung ohne Hildegard, die Rächerin von Langenpreising, gemacht!!
Wiesen-Gottesdienst am Monte do Gozo.Danach eine gemütliche, weil von schlafwilligen Pilgern ungestörte Sonnenuntergangs-Session aufm Berg.
Wenn man sich am Denkmal anlehnt, ist es total warm.

Wast beim Aufräumen: "Soima de Plastikbecher wieder mitnehma, brauchma de nomoi?" - Uschi: "Naa, woaßt wos? De bringma zruck in d'Kantine. Wenn de nächstn Pilger dann do eahna Wasser aussadringan und des schmeckt noch Wein, dann glaam s', des is a Wunder. Dann gründma mia do herom aufm Berg praktisch glei nomoi an Wallfahrtsort!"
Man sieht auf Santiagos Lichter, den roten Horizont und nach und nach die Sterne... Ein sehr stimmungsvoller Abschluss der Wanderei und gleichzeitig eine Einstimmung auf die Ankunft in Santiago morgen früh.
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