Sechs Uhr früh, Bahnhof in Sarria. Während Wick und Lois den umgebauten Radlanhänger zusammenbauen...
... packen sich alle anderen regenfest ein.
Ich werd verrückt: Egal, wo ich hinfahre, es regnet. Naja.
Aufbruch!
Gelbe Pfeile an Mauern, Bäumen, Laternen- oder Telefonmasten usw. machen den Weg wirklich idiotensicher:
Zumindest fast...
Und jeder bewältigte Kilometer wird mit so einem Kilometerstein belohnt. Hier die 100km-Marke, wo anscheinend jemand barfuß weitergegangen ist:
Kein wichtiges Foto ohne Holzlandfahne!!
Der erste Wandertag verlaeuft ohne Zwischenfälle, die 24 Kilometer nach Portomarin sind kein Problem. Vorbei an Kuhdoerfern und durchs absolute Hinterland kann man, sofern man allein geht, recht schnell abschalten und einfach drauflosdenken. Tut echt gut! Hier noch mehr Eindrücke von der galizischen Landschaft: 


Immer, wenn man einen anderen Peregrino trifft, gruesst man mit einem "Buen camino".
Geschafft! Nur noch eine Brücke über einen Stausee trennt mich vom heutigen Etappenziel.
Duschen bei der Hitze bringt nicht viel, da nimmt man doch gern ein kostenloses Freibad in Anspruch. Die zwei Haxn ohne Kopf gehören übrigens zum Wick.
Unsere erste zaghafte Begegnung mit einem Pilgermenü: Aus je fünf Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählt man sich seine drei Gänge aus, und meistens ist im Preis von 7-10 Euro sogar noch ein Getränk dabei. Wenn nur das Speisekarten-Lesen nicht so kompliziert wäre!
Vor der Kirch habe mir die vier singede Pfarrer aus Ravenschburg zum erschte Mal troffe:
Auch Lucia hat einen anstrengenden Tag hinter sich!
Gemütliches Beisammensein unter den Arkaden, wo so manches Flascherl Wein seine endgültige Bestimmung fand...

Die Kirche von Portomarin
Schullandheim-Feeling pur! Das Beste an dieser Herberge waren die quietschenden Plastikbezüge um die Matratzen, die jeden nächtlichen Positionswechsel zum Gewissenskonflikt werden ließen...
Tobias: "Gestern in der Kirch woit ma a Liad singa, aber bei der Schwarzn Madonna hot koana mitgsunga." - Emmi: "I haett scho mitgsunga." - Tobias: "Ehrlich, kennst du des?" - Emmi: "Ja freili kenn i des." - Tobias: "Wia geht'n do der Text?" - Emmi: "Ja, an Text woass i net!"
Der erste Wandertag verlaeuft ohne Zwischenfälle, die 24 Kilometer nach Portomarin sind kein Problem. Vorbei an Kuhdoerfern und durchs absolute Hinterland kann man, sofern man allein geht, recht schnell abschalten und einfach drauflosdenken. Tut echt gut! Hier noch mehr Eindrücke von der galizischen Landschaft: 
Auch Lucia hat einen anstrengenden Tag hinter sich!
Gemütliches Beisammensein unter den Arkaden, wo so manches Flascherl Wein seine endgültige Bestimmung fand...
3 Kommentare:
Dachte, du schreibst nix! bin überrascht, dass jetzt doch gleich 2 neue Posts da sind. Gut, dass mir grad langweilig ist und ich immer so neugierig bin...
Viel Spaß noch - und - bringst ma wos miiiid? Babsi
Hallo Uschi,
ich bin völlig perplex. Seit wann bist Du schon unterwegs? Meines Wissens planen alle, die den Jakobsweg gehen wollen mindestens 4 Wochen ein. Kommst Du schon noch rechtzeitig zum Schulanfang? Hoffe, ich erfahre alle Einzelheiten, wenn Du wieder hier bist. Wünsche Dir für den Rest des Weges schmerzfreies Laufen ohne Blasen und noch viel Spaß.
Grüße aus dem regnerischen Bayern
Theresia
Schulanfang? Welcher Schulanfang?
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