25 Mai 2007

An alle Ungeduldigen!

Ja, auch wir koennen es kaum noch erwarten, bis wir unser geliebtes schwarz-weiss-kariertes Flughafenpflaster unter unseren ausgelatschten Schuhen spueren!! Wer nicht verpassen will, wie wir nach insgesamt 32 Stunden Heimreise muede, grantig und stinkend unsere schweren Rucksaecke durch die Ankunftshalle schleifen, kann auf die Ueberschrift klicken und nachschaun, wann wir genau landen (Flug BA 950 - im Moment sieht es nach Freitag Mittag um 12 aus).
Ganz besonders freuen wir uns, wenn jemand so Koestlichkeiten wie Leberkaassemmel, Spezi oder Ritter Sport mit Joghurtgeschmack dabeihat...

24 Mai 2007

Essentials...

Was wir auf dieser Reise fuer's Leben gelernt haben, teilen wir natuerlich gern mit euch. Also, passt gut auf:
  • Postkarten nach Deutschland muss man nicht frankieren, die gehen kostenlos. Das ist noch vom Weltkrieg her so - leider haben wir es erst vor drei Wochen erfahren!
  • Never trust a backpacker who can afford a single room.
  • Wenn etwas geil ist, geniess es! Und wenn etwas schief laeuft, merk es dir, das macht sich gut auf der Homepage!
  • Es gibt keine Zufaelle.
  • Man kann ruhig stolz auf Deutschland sein.
  • Wem Mallorca zu nah, klein oder unspektakulaer ist, der ist an der australischen Ostkueste genau richtig: 2400 Kilometer lang eine Party an der andern und lauter Gleichgesinnte. Wer jedoch Australien sehen will, soll genau das nicht machen und vor allem Zeit im Outback verbringen und moeglichst viele Locals kennen lernen.
  • Im Outback oder ueberhaupt, wenn man sich uebermaessig viel Sand und Staub aussetzt, arbeitet die Ohrenschmalzproduktion auf Hochtouren (falls ihr das immer schon mal wissen wolltet;-))
  • Das Schwerste am Gepaeck sind die Buecher. Und brauchen tut man sie auch nicht wirklich, weil alle anderen ebenfalls mindestens einen Lonely Planet rumschleppen.

Wen wir alles getroffen haben - eine Nationalitaetenliste:

  • Aussies haben wir bald nicht mehr gezaehlt, die sind einfach ueberall.
  • 51 Deutsche (Nordlichter und Schwaben)
  • 43 Englaender
  • 21 Schweizer
  • 15 Kanadier
  • 13 Hollaender
  • 11 Bayern (die haben zum Schluss hin noch kraeftig aufgeholt!)
  • 10 Neuseelaender
  • 10 Daenen
  • 9 Franzosen
  • 8 Schweden
  • 7 Iren
  • 6 Schotten
  • 6 US-Amis
  • 6 Japaner
  • 6 Israelis
  • 5 Waliser
  • 4 Koreaner
  • 4 Finnen
  • 3 Nordiren
  • 3 Inder
  • 3 Zyprioten
  • 3 Italiener
  • 3 Oesis
  • 2 Norweger
  • 2 Islaender
  • 2 Spanier
  • 2 Indonesier
  • 2 Suedafrikaner
  • 2 Chinesen
  • 2 Iraker
  • 1 Belgier
  • 1 Serben
  • 1 Griechen
  • 1 Balinesen
  • 1 Thai
  • 1 Laos (wie nennt man die Einwohner dort?)
  • 1 El Salvadorianer (??)
  • 1 Kolumbianer
  • 1 Brasilianer
  • 1 Armenier
  • 1 Fidschi (??)
  • 1 Polen

Was uns am besten gefallen hat - unsere Favoriten:

  • Stadtteil: St Kilda, Melbourne
  • Hostel: Ritz Backpackers in St Kilda
  • Arbeitgeber: Graeme und Margaret Jones auf der Farm
  • Bekanntschaften: Cameron und Ryan
  • Tour: Heading Bush / Red Earth Safari
  • Tourguide: Terry (Tasmanien)
  • Meer: Coral Bay, Indischer Ozean
  • Strand: Turquoise Bay / Shell Beach, beide Indischer Ozean
  • See: Lake Mc Kenzie, Fraser Island
  • Kraxelgelaende: Kings Canyon, NT / Z Bend Gorge, Kalbarri National Park
  • Bademoeglichkeit: Josephine Falls, QLD (mit Rutschbahn und Regenwald)
  • Fauna: Delfine / Kaenguruhs / Kookaburra
  • Flora: Tropischer Regenwald / Frangipani
  • Sehenswuerdigkeit: Uluru / Sternenhimmel im Outback

Was wir so alles mit uns rumgeschleppt haben:

Klamotten (am besten alles in braun, rot, orange, khaki und dunkelblau):

  • 7 - 10 T-Shirts
  • 2 Pullis
  • 2 leichte Jacken (Gott sei Dank, denn eine wurde mir geklaut!)
  • 2 Jeans
  • 2 kurze Röcke
  • 4 kurze Hosen*
  • Unterwäsche (für zehn Tage, denn man kann nicht überall waschen), 3 Paar Socken
  • Bikini*
  • kurzer Schlafanzug
  • Fliegenhut*
  • Flip-Flops
  • feste Turnschuhe
  • Wäschenetz

Waschzeug:

  • Badtasche zum Aufhängen (fürs Kleinzeug)
  • Einkaufstasche (zum Duschen)*
  • Zahnbürste und den ganzen Kleinkram
  • Schwedenbitter, Insektenabwehrspray*
  • 1 großes und 1 kleines Handtuch
  • Sonnenmilch 30+*, After Sun*

Sonstige wichtige Überlebenshelfer:

  • Fotoapparate, Filme, Speicherkarten, Ladegerät, USB-Kabel
  • Handy, Ladegerät, Adapter
  • kleiner Rucksack, Handtasche
  • Strandtuch
  • Nackenkissen*, aufblasbares Kissen*
  • dünner Schlafsack, Fleecedecke (ab Tasmanien, denn da war es saukalt)
  • Ohrenstöpsel, Augenklappe, Wasserpistole (gegen Schnarcher)
  • Taschenlampe
  • Sonnenbrille
  • Waschpulver*, Wäscheleine
  • Tagebuch, Stifte, Schere, Kleber, Tesa
  • Ordner als Büro (für Bank-, Visums-, Arbeits- und Flugunterlagen)
  • Salz*, Pfeffer*, Knoblauchgewürz*
  • wiederverschließbare Brotzeittüten*
  • Kühltasche*
  • Erste-Hilfe-Set (Pflaster und Mückenzeug braucht man ohne Ende!)

* in Australien kaufen

Worauf wir uns am meisten freuen, wenn wir wieder daheim sind:

  • Leute, die man gut kennt und mit denen man nicht nur Smalltalk betreibt
  • Unser Essen, das kann man gar nicht oft genug betonen!!
  • Sommer (mal wieder...)
  • Funktionierende Technik
  • Praktizierter Umweltschutz
  • Service in Cafes und Bars
  • Rechtsverkehr und sinnvolle Ampelschaltungen
  • Mehrlagiges Klopapier
  • Kontoauszugsdrucker (also nicht die wahrscheinlich kleine Zahl am Ende, sondern die Moeglichkeit nachschauen zu koennen, was sich auf dem Konto getan hat)

Was wir sonst noch loswerden wollten:

Hat eigentlich keiner von euch gespannt, dass Emus Voegel sind und als solche keine Milch geben? Oder war es euch bloss zu bloed, zu der Emusahne einen Kommentar zu schreiben?? Schaemt euch!

Sydney

Puh, die letzte Station, bevor wir heute Nachmittag heimfliegen! Viele Leute haben uns gesagt, man mag entweder Melbourne oder Sydney. Nach unserer geilen Zeit in Melbourne haben wir also nicht besonders viel erwartet von Australiens heimlicher Hauptstadt - aber: Sydney gefaellt uns auch mit seinem Stilmix und den ganzen Kunstwerken und designerischen Details, die in der City verstreut sind.
Auf der Suche nach dem Finanzamt (wir muessen uns langsam drum kuemmern, dass wir nicht aus Versehen dem australischen Staat unsere Steuern schenken) sind wir an der Town Hall vorbeigekommen, wo gerade ein Orgelkonzert stattfand. Dieses Instrument ist der Hammer, bei seiner Fertigstellung 1890 war es die groesste Orgel der Welt. Und im Gegensatz zu der Passauer Domorgel sieht man auch noch ueberall hin. Mitten in der City liegt der Hyde Park, im Hintergrund sieht man den Sydney Tower.
Captain Cook - nachdem wir jetzt schon an soo vielen Statuen von ihm vorbeigelaufen sind, musste ich schon mal eine fotografieren! Eine der wenigen bedeutenden katholischen Kathedralen in Australien, St Mary's Cathedral in Sydney. Vor dem Seitenportal laeuft bereits der Countdown zum Weltjugendtag 2008.
Innendrinnen schaut die Kirche eher nackig aus, wie ueblich in Australien.
Hmmm... Das kommt mir doch irgendwoher bekannt vor, oder? [Extrapreisfrage an Monika Schweiger]
Jetzt in Sydney, wo es auf Ueberlebensstrategien im Busch nicht ankommt, lassen Babsi und ich uns teilweise dazu herab, auf Tourist zu machen. So konnten wir nicht umhin, eine Sightseeingtour mit einem Opentopbus zu machen:
Vom Bus aus sieht man recht schoen, wie eine typisch australische Einkaufsstrasse ausschaut. Ueber dem Gehsteig schweben so Vordaecher, die mit Metallstreben an der Hausmauer festgeschraubt sind. Ist gut gegen Sonne und Regen, aber leider kann man oft nicht lesen, vor welchem Geschaeft man grade steht...

Das ist Bondi Beach, Sydneys Stadtstrand. Anstatt im Bikini ein Eis zu schlecken, haben wir allerdings in langer Hose und mit Jacke einen schoenen warmen Kaffee getrunken - im Sueden von Australien ist es jetzt echt arschkalt (17 Grad mittags, brr!).

Verglichen mit Melbournes Stadtstrand in St Kilda ist Bondi wunderschoen und sauber!
Am zweiten Abend haben wir Alex wieder getroffen (das ist der mit den Kaesespaetzle), mit dem wir ueber die Harbour Bridge marschiert sind. Man kann da auch raufklettern, aber das kostet 175 $. Wo samma denn? Die Aussicht war auch ein Stockwerk tiefer super!
Der Verkehr auf der Bruecke reisst nie ab...
Sydney Opera House, silber beleuchtet:
Gestern Vormittag sind wir nochmal durch die City gefahren. Hier vor dem Eingang zur Art Gallery stehen zwei ueberlebensgrosse Zuendhoelzer:
Dann der obligatorische Fotomarathon rund um die Oper - von vorn,
von der Seite von den Royal Botanical Gardens aus,
von hinten mit Babsi und mir in der Scheibe gespiegelt (ja raffiniert!),
und aus der Naehe. Wer haette gedacht, dass das komplette Dach der Oper mit winzigen Fliesen gedeckt ist?
Aussicht vom Opernhaus auf die Harbour Bridge und den dahinter liegenden Luna Park.
Mittags habe ich mich mit Alex im Powerhouse Museum getroffen, weil sich das mal nicht so durchschnittlich langweilig wie die ganzen staatlichen Museen angehoert hat. Und wir wurden nicht enttaeuscht!
Die Ausstellungen enthalten Design (Architektur, Kleidung, Moebel, Schmuck, Gebrauchsgegenstaende...),
die Nachbildung der astronomischen Uhr im Strassbourger Muenster,
sowie eine Zeitreise durch die Verkehrstechnik. Und dann ein ganzes Stockwerk zum Anfassen, Knoepfchendruecken und Ausprobieren: Farb- und Schattenspiele,
Stromgeneratoren durch Muskelkraft (bin ich froh, dass ich kein Feuerwehrauto antreiben muss!!),
einen elektrischen Stuhl,
Versuche mit Magnetismus wie dieses Zerrbild am Monitor, Versuche zum Schmecken und Riechen und so fort. Herrlich, da haette ich den ganzen Tag rumspielen koennen!
Am Abend haben Alex, Silvia, Babsi und ich zusammen gekocht.
Nein, keine Nudeln! Cordon Bleu mit Bratkartoffeln, jawohl!

23 Mai 2007

Greyhound Bus

Vielleicht habt ihr euch schon die Frage gestellt, wie wir von Cairns nach Sydney runterkommen?? Wir haben ein Greyhound-Busticket fuer 300 $, mit dem man so oft ein- und aussteigen kann wie man will und zwischen vier Abfahrtszeiten taeglich waehlen kann. Eine bequeme, einfache und preiswerte Alternative zum Selberfahren, Fliegen oder zu einer gefuehrten Tour. Und da die meisten Urlauber in Sydney starten und nach Norden ziehen, erwischen wir meistens halbleere Busse, so dass jeder zwei Plaetze fuer sich hat!
Das einzig Schwierige ist bei den laangen Fahrten eigentlich nur, eine Beschaeftigung zu finden, damit die 16 oder 17 Stunden Hockerei moeglichst kurzweilig sind!! Andererseits kann man bei der Gelegenheit auch mal Sachen erledigen, die sonst immer liegen bleiben. Fingernaegel feilen zum Beispiel... ... lesen,
... beim Fenster rausschaun und Sehenswuerdigkeiten entdecken,
... schlafen,
... gesund fruehstuecken,
... oder mal wieder das Buero aufraeumen.

21 Mai 2007

Brisbane und Umgebung

Mittlerweile kennt ihr Cameron und Ryan ja schon alle, gell? Wie's der Teufel haben will, waren die beiden zur gleichen Zeit wie wir in Brisbane und hatten ein paar Tage frei, so dass sie sich um uns kuemmern konnten.
Den ersten Abend verbrachten wir im Wochenendhaus von Ryans Eltern etwas ausserhalb der Stadt, wo es schon mal passieren kann, dass der Pizzaservice anderthalb Stunden zu spaet hinfindet (nachdem er bzw. sein Chef fuenfmal angerufen hatten!!) Endlich satt, hatten wir jede Menge zu Quatsch-en... Zum Beispiel eroerterten wir die Frage, ob japanische Eulen wohl runde oder Schlitzaugen haben. Oder ob Prinz Charles einen Organspendeausweis hat - und falls ja, dass er doch hoffentlich seine Ohren nicht hergibt!
Camping
Ein paar Arbeitskollegen von Ryan fuhren uebers Wochenende zum Campen an die Sunshine Coast, und obwohl diese Veranstaltung eigentlich strikt weiberfrei ist, durften wir als erfahrene Abenteurer mit.
Sand ist ja wie Schnee (zumindest wenn man drauf faehrt), deswegen leiteten wir den Ausflug mit einer zuenftigen Sandballschlacht ein! Aussie-Feeling pur!
Ein geruhsamer Tag geht am Lagerfeuer zu Ende, wo Cameron das Abendessen gekocht hat:
Rinderbraten mit Sosse, Lagerfeuerkartoffeln und Gelbe Rueben - ein Geburtstagsmenue fast wie daheim! Zu spaeterer Stunde fasste Cameron den Entschluss, seine Homepageauftritte als erfolgloser Giraffenforscher und Profiangler durch nakte Tatsachen aufzupolieren...
... und bat mich ihn fuer diesen Zweck abzulichten. Bitteschoen!
Als Abenteurer schliefen Babsi und ich selbstverstaendlich nicht im Zelt, sondern am Lagerfeuer. So hatten wir auch die beste Sicht bei Sonnenaufgang:
Der fruehe Vogel faengt den Wurm... Cameron, wieder einigermassen nuechtern und zu meiner Beruhigung voll bekleidet, bereitet den Koeder fuer seinen grossen Fang vor.
Was ist meditativer als ein Sonnenaufgang? Angeln bei Sonnenaufgang. Zumindest als Mann...
Ausflug zum Red Canyon:
Der Sand dort ist weiss, schwarz, lila, rot, gelb und braun. Echt bizarr!
Als wir am Nachmittag zum Angeln gefahren sind, sahen wir eine Familie, die verzweifelt versuchte, ihren Karren samt Anhaenger wieder aus dem Sand rauszuschieben. Keine Chance!
Cameron, unser Held fuer alle Faelle, hat das Auto spontan ueber den halben Strand geschleift:

Dieser Regenbogen war fast komplett, und zwar sogar doppelt! Da sollte ich vielleicht noch erwaehnen, dass es zwischendurch mal geschuettet hat wie aus Kuebeln... Da wir am Vorabend so dermassen vollgefressen waren, haben wir uns meinen Geburtstagskuchen aufgehoben. Einen Herzalkuacha gab's zwar nicht, aber dafuer TimTams...
...und eine umso groessere Kerze zum Ausblasen!
Craig, ein richtiger Aussie, der weiss, worauf es beim Campen ankommt: Frauen daheim lassen, genug Alkohol mitnehmen und auf so Details wie Stubbiecooler und Schaffellschuhe achten!
Sein Kumpel Paul hatte keine Schaffellschuhe dabei, aber Grillhandschuhe
Ryans Chef, Craig, wollte in seinem Suri unbedingt noch Pfannkuchen fuer alle backen. Als er feststellte, dass es neben so einem Lagerfeuer ganz schoen heiss werden kann, holte er erstmal mehr Holz vom Anhaenger und baute sich eine Schutzmauer auf, um seine Beinbehaarung nicht zu versengen. Mit Stirnlampe, Campingpfanne und Fertigteig machte er sich schliesslich an die Arbeit: Spaetestens ab dem dritten Tag ohne Dusche ist man froh, dass sich das Problem mit dem In-den-Spiegel-schauen gar nicht erst ergibt...
... ein Kappi ist trotzdem eine gute Idee, um seine Mitmenschen vor einem grausamen Anblick zu bewahren!
Wie auch auf Fraser Island, so gilt hier Tempo 80.
Ohne Allrad geht hier ueberhaupt nix, aber als Aussie faehrt man schon gar kein anderes Auto!
Camerons Pickup wurde bei seinem ersten Offroad-Ausflug gleich ein bisschen verwundet, deshalb habe ich einen professionellen Verband aus Klopapier angelegt;-)

Pfui, Touristen! Auf dem Weg zurueck nach Brisbane nahmen wir noch ein paar Orte an der Kueste entlang mit, die vor 50 Jahren wahrscheinlich mal total schoen waren, aber jetzt mit Bettenburgen und Souvenirshops nur so vollgepflastert sind.
Dieser Berg sieht von der Seite aus wie ein Gorilla:
Tja, aeh, das ist eine laengere Geschichte. Also: Wir sind ja in zwei Autos gefahren, und da haben wir immer per Funk rumgebloedelt. Und Babsi hat mir ein Geburtstagsstaendchen gesungen, das ich mit einem Weihnachtslied beantwortet habe. Da sind wir dann irgendwie draufgekommen, dass es ueberhaupt keine Kinder-Osterlieder gibt. Und kreativ wie ich nun mal bin, habe ich kurzerhand eines gedichtet... Zum Singen gehoert dann dieses Hasengesicht dazu, ist ja wohl klar, oder?
Easter Carrol


Rap: There's a funny bunny jumping in my garden, all right. I say: What the f*** is it doing all night?

Bunny: I'm the Easter bunny, I'm serious not funny! I'm hiding coloured eggs and yummie chocolate keks (reimt sich doch super, oder?).

Rap: The funny bunny thought: I want to have them myself! And it put a ladder against the shelf.

Bunny: I'm the Easter bunny, I'm envious not funny! I'll hide the coloured eggs, but first I want some keks.

Rap: The ladder was shaking and the funny bunny fell. It was too stoned, it thought: What the hell??

Bunny: I'm the Easter bunny, I'm hilarious not funny! Forget about the eggs, I want more magic keks!


Brisbane

Von der Stadt Brisbane selber haben wir nicht viel gesehen, weil uns Ryan und Cameron ja gleich nach unserer Ankunft dort ins Hinterland entfuehrt haben. Als Abschluss zeigten sie uns nur noch ein paar wichtige Sehenswuerdigkeiten, wie etwa das Casino: Wenn man am Fluss entlang spaziert, stoesst man auf einen chinesischen Tempel,
... Strassenlaternen mit Brustwarzen,
... einen Weg, der mit Blumenranken ueberdacht ist,
... und natuerlich auf etliche Bruecken mit schoenem Blick auf die Skyline.
Am Abend fuhren wir noch auf dem Mount Coot-tha, von wo aus wir Brisbanes Lichtermeer bewundert haben.


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