Letzte Woche waren wir von Mittwoch bis Freitag beim Segeln. Auf den Prospekten sieht man da immer schneeweisse Sandstraende und tuerkisblaues Meer, glueckliche Menschen mit Schnorchelmasken und Flossen, von bunten Fischen und Korallen umgeben und - Sonne satt!
Hier seht ihr unser Boot von aussen...
Klo und Waschbecken sind auf einem Podest untergebracht, was zu ungelenken Kraxeleien mit runtergelassener Hose fuehren kann, nicht nur, wenn das Schiff wackelt.
Bevor ihr jetzt glaubt, unser Segelturn war die absolute Katastrophe, muss ich sagen: Wir haben ueberlebt. Aber dass es tatsaechlich drei Tage am Stueck pisst und wie die Sau, und zwar genau dann, wenn wir auf hoher See rumschippern, das haette nicht sein muessen. Vor allem, weil unser Boot, die ILEOLA, schon ein bisschen betagt ist und das Dach ueber unseren Betten und im Essraum nicht mehr als dicht bezeichnet werden kann. Aber von vorne:
Beim Einsteigen sah alles noch harmlos aus, und jeder schmierte sich fleissig mit Sonnencreme ein, setzte die Sonnenbrille auf und hatte den Bikini praktischerweise schon drunter an.

Von diesem Ketchup fressenden Kakadu habe ich am Mittag auf der Hamilton Island noch ein Foto gemacht, bevor ich die Kamera fuer die naechste Zeit lieber in meiner Tasche verstaut habe...
Die Mahlzeiten sollten ja eigentlich auf dem Deck stattfinden, aber beim Abendessen hat uns das Wetter dort irgendwie nicht mehr gefallen... ... und am zweiten Tag war es nicht besser!
Das ist der Whithaven Beach auf der Whitsunday Island. Ein absoluter Traumstrand - zumindest auf den Postkarten!
Fuer uns war er auch traumhaft, denn wir nutzten die kurze Zeit zwischen zwei Schauern, um etwas Schlaf nachzuholen, nachdem uns in der Nacht die tropfende Decke wach gehalten hatte.
Viel Schatten warfen wir nicht, wie man sieht!
Eine halbe Stunde spaeter ging's schon wieder los, und wir zogen unsere Lieblingsklamotten an:
Gruppenfoto mit Regenjacken, wahrscheinlich recht selten hier! Leider hatte die Crew nur 8 Jacken fuer 11 Leute dabei...
Von links nach rechts: Linda, Paul, ich, Elisa und Russel, Emily und Ross. Vorne knien Robert, Kelly und Phil.

Weil es eh schon wurscht war, sind wir an einer anderen Stelle zum Schnorcheln ins Wasser gehuepft. Das kostete zwar einiges an Ueberwindung, weil wir davor schon vor nasser Kaelte gebibbert haben, aber das Meer war total warm im Vergleich zu draussen und das Riff richtig bunt und lebhaft! Ein Erfolg also.
Manche Fische waren neugierig genug, dass sie nahe ans Boot geschwommen und sich das Futter geholt haben...

Etwas spaeter, Blick nach draussen, wuah!
Der Freitag begann mit Sonne, jeder war gut drauf und unternehmungslustig. Sogar Fruehstuecken, Zaehne putzen und abspuelen ging draussen! Man musste nur aufpassen, auf welche Seite des Bootes man spuckte...

Auf der Hook Island sind wir ein bisschen rumgewandert und haben eine Hoehle mit Aboriginal Art angeschaut:
Mittagessen unter Deck:
Danach nix wie raus in die Sonne, solange sie noch scheint...
Hands on! Beim Segeln wird jede Hand gebraucht:


Das ist unser Bootsfuehrer J...
... der sich manchmal von Captain Zigzag abloesen liess.
Gott sei Dank haben wir trotz dem miesen Wetter unseren Humor nie verloren!
Ach ja, habe ich schon erwaehnt, dass ich die Erste war, die ueber der Reeling gehaengt ist? Bloed, wenn man zwar eigentlich auf der richtigen Seite vom Boot steht, aber der Wind ploetzlich dreht. Kann sprichwoertlich ins Auge gehn...
Schaut schoen aus, war aber trotzdem ungemuetlich!
Land in Sicht, Airlie Beach lockt mit festem Boden unter den Fuessen!

Das ist der Whithaven Beach auf der Whitsunday Island. Ein absoluter Traumstrand - zumindest auf den Postkarten!
Fuer uns war er auch traumhaft, denn wir nutzten die kurze Zeit zwischen zwei Schauern, um etwas Schlaf nachzuholen, nachdem uns in der Nacht die tropfende Decke wach gehalten hatte.
Viel Schatten warfen wir nicht, wie man sieht!
Eine halbe Stunde spaeter ging's schon wieder los, und wir zogen unsere Lieblingsklamotten an:
Gruppenfoto mit Regenjacken, wahrscheinlich recht selten hier! Leider hatte die Crew nur 8 Jacken fuer 11 Leute dabei...Von links nach rechts: Linda, Paul, ich, Elisa und Russel, Emily und Ross. Vorne knien Robert, Kelly und Phil.

Weil es eh schon wurscht war, sind wir an einer anderen Stelle zum Schnorcheln ins Wasser gehuepft. Das kostete zwar einiges an Ueberwindung, weil wir davor schon vor nasser Kaelte gebibbert haben, aber das Meer war total warm im Vergleich zu draussen und das Riff richtig bunt und lebhaft! Ein Erfolg also.
Manche Fische waren neugierig genug, dass sie nahe ans Boot geschwommen und sich das Futter geholt haben...
Etwas spaeter, Blick nach draussen, wuah!
Der Freitag begann mit Sonne, jeder war gut drauf und unternehmungslustig. Sogar Fruehstuecken, Zaehne putzen und abspuelen ging draussen! Man musste nur aufpassen, auf welche Seite des Bootes man spuckte...
Auf der Hook Island sind wir ein bisschen rumgewandert und haben eine Hoehle mit Aboriginal Art angeschaut:
Danach nix wie raus in die Sonne, solange sie noch scheint...
Hands on! Beim Segeln wird jede Hand gebraucht:
Verwirrte Blicke: Welches Seil gehoert eigentlich wohin und wo muss ich wann wie fest ziehen??





Gott sei Dank haben wir trotz dem miesen Wetter unseren Humor nie verloren!
Ach ja, habe ich schon erwaehnt, dass ich die Erste war, die ueber der Reeling gehaengt ist? Bloed, wenn man zwar eigentlich auf der richtigen Seite vom Boot steht, aber der Wind ploetzlich dreht. Kann sprichwoertlich ins Auge gehn...
Schaut schoen aus, war aber trotzdem ungemuetlich!
Land in Sicht, Airlie Beach lockt mit festem Boden unter den Fuessen!
3 Kommentare:
Hallo Mädels, da hattet Ihr wohl die Tage davor nicht immer aufgegessen... oder Ihr wart zwei Wochen zu spät dran. Naja ist schon schade wenns Wetter net mitspielt.
Übringes falls Ihr auf eurer Tour Sand oder Muschel gefunden habt sei euch gesagt die Kontrollen am Flughafen sind nicht so streng wie bei der Einreise, aber ich weiß leider nicht was passiert wenn Sie doch mal genauer schauen. Wir sind übringens gut durchgekommen, meine Muscheln aber allerdings nicht ;(.
Grüße und genießt die letzten Tage.
Michi
wir können bestimmt Eure Segeltour mit unserer Yangtze-Boostfahrt toppen ; werden Euch persönlich "vorschwärmen".
Liebe Grüße
Gerti
Aha, mich auslachen, weil ich Seekrank war, und NICHT gekotzt habe, aber selber...
soso ist das...
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