Sand ist ja wie Schnee (zumindest wenn man drauf faehrt), deswegen leiteten wir den Ausflug mit einer zuenftigen Sandballschlacht ein!
Ein geruhsamer Tag geht am Lagerfeuer zu Ende, wo Cameron das Abendessen gekocht hat:
Rinderbraten mit Sosse, Lagerfeuerkartoffeln und Gelbe Rueben - ein Geburtstagsmenue fast wie daheim!
Zu spaeterer Stunde fasste Cameron den Entschluss, seine Homepageauftritte als erfolgloser Giraffenforscher und Profiangler durch nakte Tatsachen aufzupolieren...
... und bat mich ihn fuer diesen Zweck abzulichten. Bitteschoen!
Als Abenteurer schliefen Babsi und ich selbstverstaendlich nicht im Zelt, sondern am Lagerfeuer. So hatten wir auch die beste Sicht bei Sonnenaufgang:
Der fruehe Vogel faengt den Wurm... Cameron, wieder einigermassen nuechtern und zu meiner Beruhigung voll bekleidet, bereitet den Koeder fuer seinen grossen Fang vor.
Was ist meditativer als ein Sonnenaufgang? Angeln bei Sonnenaufgang. Zumindest als Mann...

Ausflug zum Red Canyon:

Der Sand dort ist weiss, schwarz, lila, rot, gelb und braun. Echt bizarr!

Als wir am Nachmittag zum Angeln gefahren sind, sahen wir eine Familie, die verzweifelt versuchte, ihren Karren samt Anhaenger wieder aus dem Sand rauszuschieben. Keine Chance!

Cameron, unser Held fuer alle Faelle, hat das Auto spontan ueber den halben Strand geschleift:

Dieser Regenbogen war fast komplett, und zwar sogar doppelt! Da sollte ich vielleicht noch erwaehnen, dass es zwischendurch mal geschuettet hat wie aus Kuebeln...

Da wir am Vorabend so dermassen vollgefressen waren, haben wir uns meinen Geburtstagskuchen aufgehoben. Einen Herzalkuacha gab's zwar nicht, aber dafuer TimTams...

...und eine umso groessere Kerze zum Ausblasen!

Craig, ein richtiger Aussie, der weiss, worauf es beim Campen ankommt: Frauen daheim lassen, genug Alkohol mitnehmen und auf so Details wie Stubbiecooler und Schaffellschuhe achten!

Sein Kumpel Paul hatte keine Schaffellschuhe dabei, aber Grillhandschuhe

Ryans Chef, Craig, wollte in seinem Suri unbedingt noch
Pfannkuchen fuer alle backen. Als er feststellte, dass es neben so einem Lagerfeuer ganz schoen heiss werden kann, holte er erstmal mehr Holz vom Anhaenger und baute sich eine Schutzmauer auf, um seine Beinbehaarung nicht zu versengen. Mit Stirnlampe, Campingpfanne und Fertigteig machte er sich schliesslich an die Arbeit:

Spaetestens ab dem dritten Tag ohne Dusche ist man froh, dass sich das Problem mit dem In-den-Spiegel-schauen gar nicht erst ergibt...

... ein Kappi ist trotzdem eine gute Idee, um seine Mitmenschen vor einem grausamen Anblick zu bewahren!

Wie auch auf Fraser Island, so gilt hier Tempo 80.

Ohne Allrad geht hier ueberhaupt nix, aber als Aussie faehrt man schon gar kein anderes Auto!

Camerons Pickup wurde bei seinem ersten Offroad-Ausflug gleich ein bisschen verwundet, deshalb habe ich einen professionellen Verband aus Klopapier angelegt;-)
Pfui, Touristen! Auf dem Weg zurueck nach Brisbane nahmen wir noch ein paar Orte an der Kueste entlang mit, die vor 50 Jahren wahrscheinlich mal total schoen waren, aber jetzt mit Bettenburgen und Souvenirshops nur so vollgepflastert sind.
Dieser Berg sieht von der Seite aus wie ein Gorilla:
Tja, aeh, das ist eine laengere Geschichte. Also: Wir sind ja in zwei Autos gefahren, und da haben wir immer per Funk rumgebloedelt. Und Babsi hat mir ein Geburtstagsstaendchen gesungen, das ich mit einem Weihnachtslied beantwortet habe. Da sind wir dann irgendwie draufgekommen, dass es ueberhaupt keine Kinder-Osterlieder gibt. Und kreativ wie ich nun mal bin, habe ich kurzerhand eines gedichtet... Zum Singen gehoert dann dieses Hasengesicht dazu, ist ja wohl klar, oder?
Easter Carrol
Rap: There's a funny bunny jumping in my garden, all right. I say: What the f*** is it doing all night?
Bunny: I'm the Easter bunny, I'm serious not funny! I'm hiding coloured eggs and yummie chocolate keks (reimt sich doch super, oder?).
Rap: The funny bunny thought: I want to have them myself! And it put a ladder against the shelf.
Bunny: I'm the Easter bunny, I'm envious not funny! I'll hide the coloured eggs, but first I want some keks.
Rap: The ladder was shaking and the funny bunny fell. It was too stoned, it thought: What the hell??
Bunny: I'm the Easter bunny, I'm hilarious not funny! Forget about the eggs, I want more magic keks!
BrisbaneVon der Stadt Brisbane selber haben wir nicht viel gesehen, weil uns Ryan und Cameron ja gleich nach unserer Ankunft dort ins Hinterland entfuehrt haben. Als Abschluss zeigten sie uns nur noch ein paar wichtige Sehenswuerdigkeiten, wie etwa das Casino:
Wenn man am Fluss entlang spaziert, stoesst man auf einen chinesischen Tempel,
... Strassenlaternen mit Brustwarzen,
... einen Weg, der mit Blumenranken ueberdacht ist,
... und natuerlich auf etliche Bruecken mit schoenem Blick auf die Skyline.
Am Abend fuhren wir noch auf dem Mount Coot-tha, von wo aus wir Brisbanes Lichtermeer bewundert haben.
1 Kommentar:
Immer wieder informativ!
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