Von Cairns aus sind wir neulich mal fuer drei Tage nach Norden zum Cape Tribulation in den Daintree National Park gefahren, um noch mehr in den Genuss des aeltesten tropischen Regenwaldes der Welt zu kommen. Gewohnt haben wir im PK's Jungle Village, einem Dorf aus lauter Blockhuetten mit Stockbetten drin, Pub, Swimmingpool und fuenf Minuten vom Strand weg. Untertags haben wir fleissig an unserem Taint gearbeitet und gelesen. Im Meer baden tun hier leider nur Krokodile und Stingers, deswegen konnten wir uns nur im Pool abkuehlen. So ein Stress aber auch!!
Bei der Hinfahrt machten wir einige Pausen, unter anderem im Mossman Gorge am Beginn des Daintree National Parks. Diese Gegend ist World Heritage gelistet (davon haben wir ja mittlerweile einige gesehen, Australien ist wirklich gesegnet mit einzigartiger Natur!!), und gehoert den Kuku Yalanji.
Bunte und vor allem handgrosse Schmetterlinge flattern hier ueberall umher.
Und trotz aller Natur wissen die Fische genau, dass sie von Touristen immer mal wieder ein bisschen Futter schnorren koennen!
Die Besitzerin des Daintree Wild Zoos paeppelt zwei Kaenguruhbabys auf, die sie auf der Strasse gefunden hat. Unter der Decke ist noch ein fuenf Wochen altes vergraben, das ist nackig, blind und etwa zehn Zentimeter lang.
Bei der Ueberquerung dieses Flusses sollte man lieber nicht von der Faehre huepfen...
Aussicht vom Alexandra Range Lookout. Links im Vordergrund ist eine Bananenstaude.
Cassowarys gibt es hier nicht nur in Tierparks, sondern auch wild. Diese Tatsache hat einen Kuenstler dazu inspiriert, die Warnschilder an der Strasse ein bisschen auszuschmuecken...
Waehrend des Marrdja Walks stiessen wir auf Green Ants - Bush tucker! Den gruenen Hintern dieser Ameisen muss man abschlecken, der ist naemlich voller Vitamin C. Man muss bloss aufpassen, dass man nicht in die Zunge gebissen wird.
Das hier ist ein Feigenbaum, der seinen Wirt zu Tode umarmt hat und jetzt allein und loechrig und windschief in der Gegend rumsteht.
In Mangrovenwaeldern findet man ueberall auf dem Boden so Wurzelnasen. Die dienen den Mangroven als Schnorchel, wenn ihnen das Wasser mal wieder bis zum Hals steht. Fragt mich nicht, welcher Schnorchel jetzt zu welchem Baum gehoert...
Cape Tribulation, ein felsiger Landvorsprung mit Urwald drauf, der bis an den Pazifik reicht.
Auf den besagten Felsen bin ich mal ein bisschen rumgekraxelt und wurde mit folgender Aussicht belohnt: Nach vorn...
... und nach hinten:
Tief im Regenwald, ueberall Lianen und so Schlingzeugs.
Ein Traum, oder?
Sonnenaufgang am Strand - da steh ich gern mal ein bisschen zeitig auf! Das Gestruepp um mich rum ist der Regenwald, in dem ich stehe. Mitten unterm Fotografieren ist hinter mir eine Wildsau aufgetaucht. Ich weiss nicht, wer von uns beiden mehr erschrocken ist...



Folgende Tiere fanden wir nicht in Parks, sondern in freier Wildbahn:Eine Golden Orb, handgross und ungiftig.
Der dunkelbraune Streifen am Wasserrand ist ein Salzwasserkrokodil.
In der Mitte dieses Fotos ist etwas, das wie ein Stoeckchen ausschaut - aber es handelt sich um ein ungefaehr zwei Wochen altes Krokodilbaby. Da die Ueberlebenschance bei 1:200 liegt, hatten wir echt Riesenglueck, dass wir so eines gesehen haben.
Der Bootsfuehrer deutete auf diesen Baum und sagte, da waer eine Amethyst-Python drauf. Wer sie findet, kann sich ueber seine guten Augen freun...
Da schaugst, Binder Sepp! Als ob ich nur Schweine abkriegen koennte, pfft! Ich hoffe, mit diesem Beweisfoto ist deine Frage endgueltig geklaert, ob ich zu normalen Beziehungen noch faehig bin;-)
2 Kommentare:
Aber hallo Uschi!!!
Ein eindeutiger Beweis (der kleine grüne) - erkenne ich voll an.
Wir werden uns dann wohl auf die Suche machen, einen grünen schleimigen, kleinen für Dich zu finden.
Aber die Geschmäcker sind halt verschieden.
Die besten Grüße aus Wimpasing
die Binders plus Katherina
Cool, danke fuer eure Hilfe! Aber kommt mir bloss nicht mit einem Brotzn daher, gell. Einen schoenen gruenen Frosch will ich haben, und schleimig soll er bitte nicht sein, ok?
Kommentar veröffentlichen