22 März 2007

Tasmania: Take nothing but memories, leave nothing but footprints...





Huhu, da sind wir wieder! Haben einen dreitaegigen Kurzurlaub in Tasmanien eingeschoben, um uns von der anstrengenden Arbeit in Melbourne zu erholen, damit wir fuer die naechsten Abenteuer fit sind...


TAG1:

Stadtrundgang in Hobart vorbei an den wichtigsten Sehenswuerdigkeiten und Einkaufsstrassen.

Die Sapphire Princess, ein Riesenkoloss an Schiff, lag gerade im Hafen von Hobart. Da ein paar Bauarbeiter in den Docks ein Tor nicht zugemacht hatten, kamen wir ihr sogar naeher als eigentlich vorgesehen...


Wenn uns schon keine echten Seeloewen die Ehre gegeben haben, dann wenigstens diese Skulpturen. Ich hab mir nicht mal die Schuhe geschoepft, als ich zu ihnen runtergeklettert bin!

Untergebracht waren wir im "Pickled Frog", weil das jeder empfohlen hat. Warum, das fragen wir uns schon, denn abgesehen von den Unmengen von Ameisen, die sich an jedem Waschbecken tummelten, Wackelquietschbetten und Kaltduschen wurde uns auch noch innerhalb von einer halben Stunde das ganze Essen geklaut, das wir im Kuehlschrank verstaut hatten - und zwar waehrend wir in der Kueche gekocht haben!!


TAG2:

Tagesausflug mit dem Bus zum Freycinet National Park, einer Halbinsel an der Ostkueste Tasmaniens.

Maria's Island aus der Ferne

Unser Bus vor den Hazards, auf denen wir spaeter rumgeklettert sind und die um ein Haar eingestuerzt waeren, wenn ich nicht so tapfer dagegengehalten haette:

Wineglass Bay, der angeblich drittschoenste Strand der Erde. Diese Bucht hat nicht nur die Form eines Weinglases, sondern verdankt ihren Namen vor allem der roetlichen Faerbung des Wassers durch Walblut, als Walfang noch erlaubt war.

Kate's Berry Farm zum Ausklang. Hier kann man selbstgemachte Marmeladen, Sossen, Spirituosen und Eis kaufen. Unsere zurueckhaltende Portion sah folgendermassen aus:


Spiky Bridge, ein seltsames Bauwerk. Keiner weiss, warum sich da mal jemand die Muehe gemacht hat, alle diese Felsbrocken einzumauern. Als Sitzgelegenheit kommt dieses Brueckengelaender jedenfalls nicht in Frage, denn wer braucht schon einen sprichwoertlichen "Pain in the ass"?

Matt, der Busfahrer, meinte, dass man Tasmanien nicht gesehen hat, bevor man Austern gegessen hat. Also gut...


... danach war uns allerdings eher nach Bier zumute! Die zwei Maedels, Andrea aus Nordirland und Fiona aus Schottland, haben wir auf der Bustour kennen gelernt.




TAG3:

Bustour zum Mount Wellington gleich hinter Hobart. Dort oben kann es saukalt werden, aber die Aussicht ist grandios! Cascade Brewery: Obwohl man kostenlos Bier probieren darf, haben wir uns die Brauereifuehrung gespart. Es ist eh so ein Gwasch, wie verduenntes Wasser. "Mountaingoat" und "Carlton Draught" sind mehr mein Geschmack. Jaa, ihr seht, so langsam arbeite ich mich durch die internationalen Bierspezialiataeten;-)

Auf dem Weg nach oben sieht man erstmal nichts als Wald...

... aber dann! Aussicht auf Hobart aus 1271 m Hoehe


Bergkraxeln mit FlipFlops - eine Spezialitaet von mir! Hat mir den Namen "Mountaingoat" eingebracht.


Den Nachmittag verbrachten wir Postkarten schreibend und faulenzend aufm Salamanca Square in Hobart, wo es sich wunderbar am Brunnen sitzen oder im Gras liegen laesst...


Der Salamanca Square aus der Froschperspektive (Sorry, aber ich hatte echt keinen Bock aufzustehen;-))


Mittagessen: Butterbrezn und Bienenstich in einer echt deutschen Baeckerei in Hobart. Yummie! Eine Butterbreze hat sich Babsi bis zum Flug aufgehoben. Als ich den deutschsprachigen Reisefuehrer des Ehepaares neben uns gesehen habe, wusste ich, warum die beiden die ganze Zeit so neidisch geschaut hatten...

Ein letzter Blick auf Hobart und den Mount Wellington dahinter vom Flieger aus

Was wir sonst so gelernt/festgestellt haben:

  • Schafe fressen hier zur Abwechslung mal gruenes Gras.
  • Die Insel ist gruen, huegelig, bewaldet und ueber 70% der Flaeche ist World Heritage klassifiziert!
  • Seit 2000 duerfen Maenner per Gesetz Kleider und Roecke tragen, wenn ihnen das besser taugt.
  • Drei Meter im Umkreis von Haustueren darf nicht geraucht werden.
  • Die Insel ist ungefaehr 300 auf 300 km gross, das unterschaetzt man leicht, wenn man Tagesausfluege plant...

11 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich wiiilll daaaa auch hin..!!!!!!!!!!!!
Bei uns schneit es nur, aber alles ist nur batzig anstatt winterlich...

Anonym hat gesagt…

Ist ja toll wie gut man meinen Komentar lesen kann!!

Anonym hat gesagt…

mei is de Monika lästig. Gestern is da Schuasta Resi ihr Mo gstorm.

ESP hat gesagt…

nich schlecht, mir gehts hier in Japan auch ganz gut^^

look here:

http://the-esp-roxjapantour.blogspot.com/

Anonym hat gesagt…

SERVUS Barbara ,und Uschi

Was macht ihr gerade??????
Wie gehts euch????????????
Habt ihr schon heimweh????
Ich hoffe nicht!!!!!!!!!!!

Google hat gesagt…

Hallo Uschi,
wieviel bekommt ihr eigentlich pro Stunde für eure ganzen Jobs so. Die Preise für Essen und alles hören sich ja auch nicht sehr niedrig an.
Lg Benjamin

Anonym hat gesagt…

Ich habe der Oma neulich den gesamten neuesten Text ausgedruckt, ihr glaubt ja gar nicht wieviel man da umschreiben muss! Auf alle Fälle hat sie sich ziemlich gefreut und ich soll euch ganz ganz schöne Grüße ausrichten! Ich habe ihr auch Bilder ausgedruckt, die fand sie sehr beeindruckend! Wenn ihr also immer wieder Landschaftsbilder hochladet, auf denen man viel sieht, kann ich sie ihr ausdrucken.
Schöne Grüße auch von der Marianne!!
Lg Moni

Anonym hat gesagt…

Hallo Ihr beiden tief im Süden! Ihr seid nicht vergessen.
Aber, in Großwimpasing geht der Bär ab, eine Hochzeit nach der anderen,.....

o.k., o.k. , April, April - hat sich nichts geändert, alle Singels sind noch zu haben.

Wenn man Eure Berichte liest hat man das Gefühl, dass Ihr auf der Suche nach Eurem Traumjob seid, und alles auprobiert was es gibt. Hoffentlich bleibt Ihr nicht irgendwo hängen!
Jetzt weiß ich aber wenigstens wo Tasmanien genau liegt (habe das geistig in eine ganz andere Schublade gesteckt gehabt).

Noch schöne Wochen und bis bald.
Bringt Ihr Ölbilder mit??

Bis dann Resa, Tina und Sepp (the Binders)

Anonym hat gesagt…

Das man auf so Aprilscherze immer wieder reinfällt, ich dachte schon ich habe irgendwie was verpast was bei uns daheim so abgeht!! Von wegen Hochzeit...
monika

Anonym hat gesagt…

Liebe Uschbsi,

sehr erfreulich, dass Ihr neben der vielen Arbeit und dem ausgiebigen Faulenzen und Sightseeing immer wieder Zeit findet, uns an Euern Abenteuer teilhaben zu lassen. Was nicht alles anfällt an (Putz-)arbeiten und Stress zum Geld verdienen. Ihr schreibt so verlockend von 12 bis 15 $ die Stunde, habt aber noch nicht erklärt, dass es sich dabei um australische Dollar handelt, die nur den halben Wert vom US-$ haben (oder so ähnlich). Natürlich kommt es letztlich darauf an, wie hoch die Lebenshaltungskosten sind; ob Ihr z.B. für ein!!! Eis mit 2 $ hinkommt.
Noch etwas zur Resi. Nachdem ich mich darüber habe aufklären lassen, woher die Resi die Winklers kennt, muss ich auch feststellen, dass sie bestimmt ein gewisses Maß an "Mitschuld" für die Touren von Uschi und Babs tragen muss. Da kann man nicht früh genug damit anfangen -im Kindergarten- die Kleinen fürs Reisen zu begeistern und sie auch so selbstbewusst zu machen, dass sie sich das auch zutrauen. Oder was macht Ihr sonst noch im Kindergarten?

Platz ist zu Ende

Viele Grüße von Toni aus Gießen

Uschi Winkler hat gesagt…

To the Binders: Endlich ein Lebenszeichen! Und sehr beruhigend, dass sich am Wimpasinger Heiratsmarkt nix geaendert hat...

To Moni: Ja, ist schon bloed, wenn man nach 18 Aprilscherzen immer noch eifrig Hefe zu den Nachbarn traegt... Und Tasmanien mit Tansania verwechselt...

To Toni: Der AUS$ ist ungefaehr 2/3 vom Euro wert. Unterkunft und Ausfluege sind vergleichsweise guenstig hier, aber so Grundnahrungsmittel wie Mineralwasser und Eis sind sauteuer!

To Anton: Nein, Heimweh haben wir nicht, aber auf ein gscheites Essen freuen wir uns wahnsinnig!